StartseiteDas Begleitete Malen



Beim Begleiteten Malen geht es darum, das Bild Schritt für Schritt bewusst zu gestalten.

Die Basis des Begleiteten Malens ist eine wertungsfreie Atmosphäre. Das bedeutet, wir bleiben bei unserem Bild und verhalten uns neutral zu den Bildern der Anderen. Nur so kann sich Jede/r auf ihre/seine Weise frei entfalten, Neues ausprobieren und sich dabei wohlfühlen.

Das ermöglicht gerade auch Menschen, die schon seit der Kindheit nicht mehr gemalt haben, einen angenehmen Einstieg ins Malen. Im Vordergrund steht der Malprozess und die Erfahrungen, die dabei gemacht werden. Man wird von der Malleiterin Schritt für Schritt begleitet und kann ohne Motivwahl direkt mit dem Malen beginnen.

Die Methode geht zurück auf Arno Stern (Paris), der nach dem 2. Weltkrieg in einem Kinderheim mit traumatisierten, jüdischen Kindern gemalt hat.
Später wurde das Begleitete Malen von Bettina Egger in der Schweiz weiterentwickelt. Dort gibt es auch die meisten Malateliers, auch in Schulen und Kindergärten.

Das "Begleitete Malen" nach Bettina Egger orientiert sich an den Prinzipien der Gestaltpädagogik und Gestalttherapie: Förderung der Wahrnehmung, Bewusstsein, Kontakt, Hier- und Jetzt Prinzip (Was fühle ich JETZT), ganzheitliche Erfahrungen (Körper-Seele-Geist), eigene Entscheidungen treffen und das Prinzip der geschlossenen Gestalt.

Es geht dabei um Bewusstseinsförderung, Selbstverwirklichung, Selbst-, Mitverantwortung und persönliches Wachstum. Die Malleiterin unterstützt und begleitet die Malenden in diesem Prozess nach den Methoden der personenzentrierten Gesprächsführung (nach C.Rogers).

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