StartseiteMalen für Kinder


Die Kinder malen in einer kleinen Gruppe mit leuchtenden, hochwertigen Gouachefarben auf großes Papier (50x70 cm) an der Wand. In der Mitte des Ateliers gibt es eine Palette mit 21 Farben, auch Gold und Silber. Zu jeder Farbe gibt es zwei Pinsel und einen Wasserbecher. Die Kinder dürfen ganz eigenständig und ohne Bewertungen ihre Bilder gestalten. Dieser Freiraum ist ein guter Ausgleich zum Lernen in der Schule.

Das Begleitete Malen fördert die Kreativität, die Konzentration und die Feinmotorik. Ich unterstütze als ausgebildete Maltherapeutin die Kinder beim Einstieg ins Malen und sorge für eine wertungsfreie Atmosphäre.

Beim Kindermalen gelten ein paar Grundregeln, die das Malen in der Gruppe erleichtern und für alle angenehm machen:

1. Jede/r darf malen, was und wie er/sie möchte.

2. Wir sprechen nicht über die Bilder der Anderen. So können sich alle wohlfühlen beim Malen.

3. Wir lassen die Anderen in Ruhe malen. Schauen und „Nachmalen“ sind immer erlaubt.

4. Wir achten alle darauf, dass die Farben sauber bleiben.

5. Wir achten alle auf die Einhaltung der Regeln und nehmen Rücksicht aufeinander.



Die Kinder entscheiden selbst, wann ein Bild fertig ist. Das ist sehr wichtig für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Manche Kinder teilen viel zu ihren Bildern mit, andere sprechen gar nicht darüber. Beides ist normal und in Ordnung. Denn es gibt auch Vieles, was die Kinder zwar in sich fühlen, aber nicht in Worte fassen können.

Das Tolle ist, dass Kinder beim Malen in ihren Bildern ihre Erfahrungen unmittelbar verarbeiten und damit auch Belastendes loslassen können. Die wertungsfreie Atmosphäre und der geschützte Raum des Malateliers helfen ihnen dabei.

Die Bilder bleiben auch so lange im Malatelier, bis das Kind seine Teilnahme am Malen beendet. Erst dann bekommt das Kind seinen Schatz an Bildern mit nach Hause.

Diese Bilder sind etwas ganz Besonderes für die Kinder. Schauen Sie sich die Bilder gemeinsam mit ihrem Kind an. Für die Kinder spielt es beim Malen keine Rolle, ob etwas Gegenständliches zu erkennen ist, ob das Bild ganz mit Farbe bedeckt ist oder ob die Perspektive stimmig ist. Das entwickelt sich alles mit der Zeit, frühestens aber im Alter von 12-14 Jahren.

Viele Kinder wünschen sich Lob und Anerkennung und fragen daher die Eltern: Gefällt dir mein Bild/meine Bilder? Dann dürfen sie ruhig sagen: Wie gefallen Sie dir? Wichtig ist, dass sie dir gefallen. Denn jeder Mensch ist anders. Oder: Ich finde ganz toll, wenn du malst. Das war bestimmt viel Arbeit, oder?

Und wenn einmal ein Bild dabei sein sollte, mit dem das Kind nicht so zufrieden ist, dann darf das auch sein. Denn es kann ja wieder ein neues Bild malen. Wichtig ist, dass die Kinder eigene und immer wieder neue Erfahrungen beim Malen machen dürfen und dabei auch auf ganz natürliche Weise voneinander lernen.

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